Willy-Brandt-Haus öffnen. Die Sozialdemokratie ausbilden.

Beschlussnummer  2018.O2
Antragsteller*innen  Jusos UB Göttingen
Weiterleitung an  Juso-Bundeskongress

Im Diskurs über die SPD erneuern werden viele und wichtige Neuerungen besprochen. Die Göttinger Jusos haben hierbei einen Schwerpunkt auf die Aus- und Weiterbildung der Genoss*innen gelegt.

Neben den vielen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den Ortsvereinen, in den Räten, bei den Jusos und in den SPD-Gremien, fordern wir die Möglichkeit am Herz der Sozialdemokratie, in Berlin, im WBH, Praktika absolvieren zu können.

Das politische Berlin bildet momentan meist nur sich selber weiter und es ist schwer für Genoss*innen, außerhalb der „Blase Berlin“ einen Einstieg in das Arbeitsleben zu schaffen.

Die Erfahrungen und das Wissen was junge Genoss*innen aus dem WBH mitnehmen können ist immens und sollte nicht nur in Berlin bleiben, sondern auch den Landesverbänden und Bezirken zugutekommen.

Deshalb fordern wir, dass die Hälfte der angebotenen Praktikaplätze an Genoss*Innen aus Landesverbänden abseits Berlins vergeben werden. So haben die Berliner*innen trotzdem noch die Möglichkeit im WBH Erfahrungen zu sammeln, es besteht aber gleichzeitig eine Durchmischung der Praktikant*innen vor Ort und die restlichen Landesverbände sowie Bezirke haben die Möglichkeit junge und engagierte Genoss*innen zu entsenden und von den Erfahrungen aus dem WBH zu profitieren.

Der Parteivorstand wird hiermit aufgefordert die Aufwandsentschädigung für Praktikant*innen zu erhöhen um möglichst vielen Menschen ein Praktikum zu ermöglichen und gesellschaftlich mit einem positiven Beispiel voranzugehen. Außerdem soll geprüft werden, inwieweit Unterkünfte vom Parteivorstand bereitgestellt werden können und ob ein Nahverkehrsticket der Berliner Verkehrsbetriebe bei Arbeitsantritt ausgegeben werden kann.